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Notizen. (K)Ein Blog.

17. Juli 2017

Fake it until you make it

Sind wir nicht alle irgendwann einmal "Faker"? Menschen also, die vorgeben, etwas zu können oder zu sein, bevor sie es richtig beherrschen oder am Ziel sind? Das zumindest ist die These von Christoph Zulehner in seinem neuen Buch "Make the Fake". Das "Faken", so Zulehner, ist kein Betrug, sondern eine Kulturtechnik. Wir alle lernen sie, wie lesen und schreiben. Und sie erlaubt uns das Überleben im System. Denn in einer Welt der hoch differenzierten Arbeitsteilung vertraut der Markt auf unsere Expertise, ohne sie ... 

2. Dezember 2016

Ein Satz, der Furore machte

Kann man mit einem einzigen kurzen Satz Furore machen? Absolut! Ein jüngeres und noch nicht ganz so bekanntes Beispiel liefert die US-Ökonomin Deirdre McCloskey. Ihr Satz: "Ökonomen erzählen Geschichten und schreiben Gedichte." Das schlug ein und gefiel nicht jedem. Doch was soll das heißen? Sind "ökonomische Vernunft" oder "die Gesetze des Marktes" nichts als Storytelling? Selbstverständlich. Heißt das, dass diese Narrative sinnlos sind oder nicht funktionieren? Keineswegs. Es heißt lediglich, dass die Narrative ... 

26. September 2016

Was ist ein „Social Tattoo“?

Tattoos sind schwer in Mode, aber was ist ein „Social Tattoo“? Mit dem Begriff wird ein wachsender Trend zu sozialen Selbstetikettierung bezeichnet. Durch bestimmte Signale demonstrieren Menschen Zugehörigkeit zu einem bestimmten Lebensstil. Wer sich zum Beispiel vegan ernährt, behält das selten für sich. Sondern er will, dass alle es mitbekommen. Die Etikettierung „Veganer“ löst bei den meisten Mitmenschen bestimmte Erwartungen aus. Erscheint der Veganer dann in einer Lederjacke von Armani, herrscht prompt Verwirrung. Natürlich sind soziale ... 

11. September 2016

Rastlos in Seattle

Amazon hat in Seattle seine erste stationäre Buchhandlung eröffnet und prompt sind einige verwirrt: Ist Amazon nicht das Killerkommando für die Buchhändler? Und hat das gedruckte Buch nicht ohnehin bald ausgedient? Weder das eine noch das andere, wie diese Strategie des Branchenriesen beweist. Leser wollen – auch – print. Und Leser wollen nicht nur online suchen, sondern auch offline stöbern, sich inspirieren lassen, eine schöne Zeit haben.

22. Februar 2016

Revolution auf Knopfdruck?

In der aktuellen Ausgabe von auto, motor und sport lese ich: „Audi will bis 2020 die Hälfte seines Umsatzes mit Digitalangeboten machen.“ Da fragt man sich doch: Wer setzt solche Meldungen in die Welt? 2020 – das ist bereits in vier Jahren! Und bis dahin eine totale Transformation des Geschäftsmodells? Bei einem Unternehmen mit 77.000 Mitarbeitern? Immerhin zeigt es, wovon manche so träumen. Doch ein Traum ist noch keine glaubwürdige Geschichte.